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	<title>Das Italienblog &#187; Flatrate</title>
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	<description>Fratelli d&#039;Italia</description>
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		<title>Flatrate-Bordelle in der italienischen Presse</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 13:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Germania]]></category>
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		<category><![CDATA[Prostitution]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit nüchterner Objektivität berichtet die italienische Tagespresse über die Schließung der Bordelle der &#8220;Pussy-Club&#8221;-Kette: Der Staat würde diesem Wirtschaftszweig, der zur Zeit besonders unter den Auswirkungen der Krise leidet, selbstredend keine groß angelegten finanziellen Hilfen zukommen lassen, so dass sich die Betreiber der Kette eine findige Idee haben einfallen lassen: Das Flatrate-Bordell. Die italienischen Journalisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit nüchterner Objektivität berichtet die italienische Tagespresse über die Schließung der Bordelle der &#8220;Pussy-Club&#8221;-Kette: Der Staat würde diesem Wirtschaftszweig, der zur Zeit besonders unter den Auswirkungen der Krise leidet, selbstredend keine groß angelegten finanziellen Hilfen zukommen lassen, so dass sich die Betreiber der Kette eine findige Idee haben einfallen lassen: Das Flatrate-Bordell.</p>
<p>Die italienischen Journalisten zitieren den baden-württembergischen Justizminister Ulrich Goll (FDP), der besonders die Werbespruch der Kette &#8220;Sex mit allen Frauen so lange Du willst, so oft Du willst und wie Du willst&#8221; als «Verstoß gegen die Menschenwürde der dort arbeitenden Prostituierten» einstuft, wenn man die Werbung wörtlich nimmt.<br />
<span id="more-109"></span><br />
Aber auch eine der Betreiber der Kette, Patricia Florieu, kommt zu Wort, die ihre Sicht der Dinge darstellt: Flatrate-Bordelle seien nichts Seltsames. Sie stellt klar, dass es eben einfach mehr Kunden bringt und dass es bei den wenigsten Kunde zu meiner als zwei sexuellen Handlungen mit den Angestellten käme. «Die Flatrate beschränkt sich also im Grunde auf ein Gratisbier», so die Mitbetreiberin.</p>
<p>Mit bemerkenswerter Emotionslosigkeit betrachten die italienischen Journalisten den Vorfall. Kritische Stimmen von Frauenorganisationen, die die Verdinglichung von Prostituierten durch die Flatrate-Idee beklagen, kommen in dem Artikel gar nicht zu Wort. Es scheint fast so, als ob man in Italien nichts gegen Flatrate-Bordelle einzuwenden hat, wenn sie sich auf legalen Boden bewegen (was die Betreiber der Kette ja nun in Pressemitteilungen auch zu belegen versuchen). Der generelle Vorwurf der Kommerzialisierung und des Ausverkaufs von Sexualität bleibt außen vor.</p>
<p>In Italien sind staatlich kontrollierte Bordelle (die sogenannten <em>case di tolleranza</em> &#8211; in gewisser Weise mit den Eros-Centern hierzulande vergleichbar) seit 1958 geschlossen worden. Die Straßenprostitution nicht grundsätzlich verboten, unterliegt aber regional unterschiedlich hart ausgelegten Bestimmungen, was das (eigentlich verbotene) Anwerben der Freier auf der Straße angelangt (s. dazu → <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution#Italien" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution#Italien" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Prostitution_Italien?referer=');">http://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution#Italien</a>).</p>
<p>Dieser Blogbeitrag nimmt Bezug auf→ <a href="http://www.corriere.it/esteri/09_luglio_27/germania_bordelli_taino_9af4f0e8-7ab9-11de-8f8b-00144f02aabc.shtml" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.corriere.it/esteri/09_luglio_27/germania_bordelli_taino_9af4f0e8-7ab9-11de-8f8b-00144f02aabc.shtml?referer=');">Germania: Guerra ai bordelli all inclusive</a> auf corriere.it (Italienisch)</p>
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