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	<title>Das Italienblog &#187; Angriff</title>
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	<description>Fratelli d&#039;Italia</description>
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		<title>Berlusconi aus Krankenhaus entlassen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 17:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sal</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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		<description><![CDATA[Silvio Berlusconi ist heute Nachmittag nach einer ruhigen Nacht aus dem Krankenhaus entlassen worden. An Nase und Wange bandagiert, hat er seine Lust an der rhetorischen Selbstinszenierung offenbar nicht verloren: »Wenn sich nun der Ton ändert, sind meine Schmerzen nicht umsonst gewesen.« Derweil es also in Italien so weiter geht, wie es in den letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Silvio Berlusconi ist heute Nachmittag nach einer ruhigen Nacht aus dem Krankenhaus entlassen worden. An Nase und Wange bandagiert, hat er seine Lust an der rhetorischen Selbstinszenierung offenbar nicht verloren: »<em>Wenn sich nun der Ton ändert, sind meine Schmerzen nicht umsonst gewesen.</em>«</p>
<p><span id="more-629"></span>Derweil es also in Italien so weiter geht, wie es in den letzten Wochen immer gegangen ist, hat man vielleicht etwas Zeit, sich mit den Hintergründen des Attentats zu beschäftigen. Ein sehr interessanter Artikel bei meinem &#8220;Heimatblatt&#8221; <a href="http://www.ksta.de" title="www.ksta.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ksta.de?referer=');">Kölner Stadt-Anzeiger </a>, fasst im ersten Teil des Artikels zusammen, welch markige Parolen Silvio Berlusconi <em>vor</em> dem Attentat der Menge entgegen gerufen hat. Ob Berlusconis Hassrede beim Täter Tartaglia eine Art Kurzschluss ausgelöst hat?</p>
<p><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1260789920910.shtml" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ksta.de/html/artikel/1260789920910.shtml?referer=');">Berlusconis Partei schlägt zurück</a> auf ksta.de</p>
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		<title>Schlammschlacht nach Angriff auf Berlusconi</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 10:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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		<description><![CDATA[In Italien ist die Schlammschlacht nach dem tätlichen Angriff auf den Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi in vollem Gang. Der Fraktionsvorsitzender des Popolo della Libertà Fabrizio Cicchitto spricht von einem »Netzwerk des Hasses« und einer »Hasskampagne, angestiftet von der Espresso-Repubblica-Verlagsgruppe«. Parlamentspräsident (und Parteifreund) Gianfranco Fini hat diese Äußerung als geradezu »brandstiftend« verurteilt. Dafür hagelte es nicht wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Italien ist die Schlammschlacht nach dem tätlichen Angriff auf den Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi in vollem Gang. Der Fraktionsvorsitzender des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Popolo_della_Libert%C3%A0" title="PdL auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Popolo_della_Libert_C3_A0?referer=');">Popolo della Libertà</a> Fabrizio Cicchitto spricht von einem »<em>Netzwerk des Hasses</em>« und einer »<em>Hasskampagne, angestiftet von der Espresso-Repubblica-Verlagsgruppe</em>«. Parlamentspräsident (und Parteifreund) Gianfranco Fini hat diese Äußerung als geradezu »<em>brandstiftend</em>« verurteilt. Dafür hagelte es nicht wenig Kritik von seinen Parteifreunden und dem Koalitionspartner Lega Nord.</p>
<p>Cicchitto führte weiter aus, dass neben diesem Netzwerk des Hasses vor allem Antonio Di Pietro (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Italia_dei_Valori" title="IdV auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Italia_dei_Valori?referer=');">Italia dei Valori</a>) und Teile des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Partito_Democratico" title="PD auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Partito_Democratico?referer=');">Partito Democratico</a> die Situation offenbar ausnutzen wollten, um die »<em>politische Auseinandersetzung in eine Art kalten Bürgerkrieg</em>« verwandeln wollen.</p>
<p><span id="more-619"></span>Entsprechend heftig fielen dann die Gegenreaktionen der Beschuldigten aus, die alle vor Cicchittos Tiraden sich solidarisch mit der Person Berlusconi erklärt hatten und den Angriff unmissverständlich verurteilt hatten, teilweise aber darauf sich hinzuweisen gewagt hatten, dass dieser Gewaltakt möglicherweise einen Auslöser im Politikstil des Ministerpräsidenten gehabt hat.</p>
<p>→ <a href="http://www.repubblica.it/2009/12/sezioni/politica/giustizia-22/cicchitto-repubblica/cicchitto-repubblica.html" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.repubblica.it/2009/12/sezioni/politica/giustizia-22/cicchitto-repubblica/cicchitto-repubblica.html?referer=');">Cicchitto parla di un &#8220;network dell&#8217;odio&#8221; e accusa la Repubblica e l&#8217;Espresso</a> auf Repubblica.it</p>
<h3>Il Popolo della Libertà nutzt die Gunst der Stunde</h3>
<p>Die Berlusconi-Partei PdL nutzt auf ihrer <a href="http://www.ilpopolodellaliberta.it/" title="http://www.ilpopolodellaliberta.it/" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ilpopolodellaliberta.it/?referer=');">Website</a> ein Zitat Cicchittos »<em>Der Gewaltakt auf den Präsident ist die Frucht des Hasses</em>« und ein Grußwort von Silvio Berlusconi »<em>Vielen herzlichen Dank an die vielen Italiener, die mir Nachrichten der Zuneigung und des Mitgefühls gesendet haben. Ich wiederholen allen unbeschwert zu bleiben und sich sicher zu fühlen: Die Liebe siegt immer über den Neid und den Hass</em>« um neue Mitglieder zu werben»Iscriviti anche tu &#8211; <em>Schreib auch Du Dich ein</em>«.</p>
<p>Auf seiner offiziellen Unterstützer-Seite <a href="http://www.forzasilvio.it/" title="forzasilvio.it" target="_self" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.forzasilvio.it/?referer=');">forzasilvio.it</a> (&#8220;Vorwärts Silvio&#8221; in der Art eines Schlachrufs beim Sport &#8220;Forza Juve&#8221; o.ä., <em>Anm. d Red.)</em> kann man (nach einer Registrierung) Silvio Berlusconi auch ganz Web-2.0-ig Genesungswünsche übermitteln.</p>
<h3>Berlusconi und Tartaglia</h3>
<p>Der Ministerpräsident soll nach Angaben seiner Ärzte noch Schmerzen haben (er erlitt beim Angriff einen Bruch der Nasenscheidewand und eine mehrere Schnittverletzungen), wird aber möglicherweise heute das Krankenhaus verlassen. Mit einem Brief hatte sich der Angreifer Massimo Tartaglia bereits vorgestern bei Silvio Berlusconi für seine Wurfattacke entschuldigt. Darin brachte der 42-Jährige sein »tief empfundenes Bedauern über die feige Tat« zum Ausdruck. Derweil fördern die Zeitungen in Italien immer mehr Details über den <em>Losertypen </em>Tartaglia zu Tage. Man geht nicht von einer politisch motivierten Tat aus; Tartaglia ist in der Vergangenheit ein gescheiteter Künstler und Einzelgänger gewesen. Wieso er Silvio Berlusconi letzten Endes angegriffen hat, ist trotz zahlreicher Spekulationen noch im Dunkeln.</p>
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		<title>Einige Gedanken und Anmerkungen zum Angriff auf Silvio Berlusconi</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 22:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass Silvio Berlusconi von einem offenbar geistig verwirrten Mann heute Abend in Mailand am Rande einer Parteiveranstaltung angegriffen wurde, ist selbst den Italien-scheuen deutschen Medien eine Schlagzeile wert. Berlusconi wurde von dem Mann mit einem harten Gegenstand, angeblich einer Miniaturausgabe des Mailänder Doms, angegriffen: Ein harter Schlag ins Gesicht und eine nicht zu übersehende Wunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Silvio Berlusconi von einem offenbar geistig verwirrten Mann heute Abend in Mailand am Rande einer Parteiveranstaltung angegriffen wurde, ist selbst den Italien-scheuen deutschen Medien eine Schlagzeile wert. Berlusconi wurde von dem Mann mit einem harten Gegenstand, angeblich einer Miniaturausgabe des Mailänder Doms, angegriffen: Ein harter Schlag ins Gesicht und eine nicht zu übersehende Wunde an der Lippe haben den Ministerpräsidenten viel Blut gekostet. Der 42-jährige Täter soll bisher unbescholten gewesen sein, in letzter Zeit allerdings wegen psychischer Probleme in Behandlung gewesen sein. Welche Motive er für seine Tat hatte, sind unklar.</p>
<p><span id="more-611"></span>Mittlerweile hat Berlusconi aus dem Krankenhaus, in dem er sich zur Beobachtung aufhält, verlautbaren lassen, dass er »nicht zurückweichen« werde, dass er wie durch ein Wunder schlimmeren entgangen sei. Man weiß noch nichts über die genauen Motive, schon spricht man von einem <em>terroristischem Akt</em> und einem beunruhigenden Klima der Gewalt, kurzum: Man versucht die tätlichen Übergriff politisch auszuschlachten. Öl ins Feuer goss auch der &#8216;Erzfeind&#8217; Berlusconis der ehemalige Staatsanwalt Antonio di Pietro (der Leader der Partei Italia dei Valori), der in einer ersten Stellungnahme zum Attentat meinte, dass der Ministerpräsident »mit seinem Verhalten und seiner Gleichgültigkeit Gewalt herausfordere«.</p>
<p>Politiker sind immer wieder Zielscheibe von tätlichen Angriffen. Zwei populäre deutsche Politiker, Oskar Lafontaine und Wolfgang Schäuble, waren Opfer zweier sehr viel heftigerer Angriffe. Beide hatten keinen politischen Hintergrund und wurden von geistig verwirrten Menschen begangen. Damals hat keiner in Deutschland versucht dies politisch auszuschlachten. Dass nun ein sehr viel geringerer Vorfall in Italien zur Demagogie genutzt wird, spricht Bände über die Würdelosigkeit der politischen Kultur Italiens. Und dazu hat Silvio Berlusconi in nicht unerheblichem Maße beigetragen. Das rechtfertigt freilich nicht den Angriff: Politik und Politiker sind, auch wenn sie uns oft gar nicht mehr so vorkommen, auch private Personen mit einer unantastbaren Würde und dem Recht auf körperliche Unversehrtheit.</p>
<p>Nicht der Angriff ist die Folge des vergifteten Klimas in Italien, sondern die schmutzige Wäsche, die nun von allen Seiten gewonnen wird ist die Folge (und ein Symptom) dieser niedergegangenen (politischen und gesellschaftlichen) Kultur Italiens.</p>
<p>→ <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1260197477376.shtml" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ksta.de/html/artikel/1260197477376.shtml?referer=');">Brutaler Angriff auf Berlusconi</a> auf ksta.de</p>
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