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Dass ich das noch miterleben darf…

:-)

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Das Blog bleibt für einige Wochen inaktiv. Alle geplanten Artikel muss ich für einige Wochen auf Eis legen, ich werde die nächsten Wochen die Bildschirmarbeit einschränken müssen (nichts Ernstes, keine Sorge). Da hier in den letzten Wochen sowieso nicht so viel passierte, ist das auch nicht weiter dramatisch. Ich denke, Ende des Jahres/Anfang 2012 gibt es hier wieder regelmäßiger Texte. Ob Berlusconi dann noch an der Macht ist? Ehrlich gesagt … ich glaube, den müssen sie aus seinem Amtssitz mit Gewalt schleifen. Oder heraustragen. Bis bald, a presto.

Temporary Closed

 

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Nicht, dass es irgendetwas Neues zu sagen gäbe bezüglich der weltweiten Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf Italien; nicht, dass es verwunderlich ist, dass das riesige italienische Defizit nun ins Blickfeld der Finanzmärkte gerät und Anlass für Spekulationen ist, aber es ist doch immerhin bemerkenswert, dass die italienische Politik genau so reagiert, wie man es nach der Abwertung italienischer Staatsanleihen durch die Rating-Agentur Standard & Poor (Nomen est omen?) erwarten konnte. Statt konstruktiv und aktiv an der Überwindung der Vertrauenskrise zu arbeiten, wird nun fleißig gestritten. Berlusconi gibt den bösen Medien die Schuld (die Richter kann er ja dafür leider nicht direkt verantwortlich machen), die Opposition gibt (nicht ganz zu Unrecht) Berlusconis stillstehender Regierung die Schuld und fordert seinen Rücktritt ohne eine sinnvolle Alternative zu präsentieren, weder personell noch politisch, die Lega Nord verfällt in populistische Sezessionsankündigungen und tut so, als sei sie gar nicht mehr Teil der Regierung, die diese Vertrauenskrise herbei geführt hat, kurzum: Alle streiten, keiner handelt. Das unausgegorene Sparpaket der Berlusconi-Regierung wird durchgeboxt (und noch weitere werden folgen), die Opposition redet viel und laut, bleibt aber letzten Endes ohnmächtig, weil sie sich durch eine Totalverweigerung die Mitgestaltungsmöglichkeit an diesen Entscheidungen von nationalem Interesse verbaut hat. Und blickt man in die italienischen Zeitungen, dann scheinen Berlusconis Sex, Lies & Videotapes, Bossis Padania und natürlich die fußballerische Krise von Inter wichtiger zu sein, als die Auswirkungen der Herabstufung auf den angestrebten Ausgleich des Staatsdefizits. Das Kind fällt gerade in den Brunnen, aber … ach … es fällt ja noch, es ist nicht aufgeschlagen und selbst wenn es im Wasser zu ertrinken droht, wird man in Italien einen Weg finden, die Auswirkungen zu ignorieren und lieber noch ein wenig zu streiten. Nicht um der Sache wegen, sondern aus Reflex, aus Ritual und aus purem Hass gegenüber dem gegnerischen politischen Lager.

Nein, wirklich nichts Neues. In Italien bewegt sich nichts. Und es wird sich auch nichts bewegen, solange die Konstellation unter Berlusconi so festgefahren bleibt. Und Neuwahlen oder eine wie auch immer geartete andere, neue Regierung wird vermutlich nicht viel besser mit den Problemen umgehen können, denn sie wird sich genauso im Kreuzfeuer einer lautstarken, destruktiven Kritik befinden, wie die Regierung jetzt.

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Aufmerksame Besucher von italia-blog.de werden es längst bemerkt haben: Seit einigen Wochen befindet sich in der rechten Spalte des Blogs eine Werbeanzeige des Südtiroler Telekommunikationsanbieters messaxio.com. Dieser Meraner Händler bietet SIM-Karten (fast) aller italienischen Handy-Netze an: messaxio.comTIM, Vodafone und Wind sind im Programm; es fehlt der reine UMTS-Anbieter Tre, dessen Netzabdeckung in Italien allerdings noch recht lückenhaft ist. Das Besondere an messaxio.com ist, dass sie ihren Service direkt aus den italienischen Staatsgebiet anbieten und dass der angebotene Service komplett deutschsprachig ist, was ein Segen für Nicht-Italophile SIM-Karten-Willige ist, die sich nicht durch den italienischen Telekomunikationskauderwelsch-Dschungel beißen wollen.
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Home sweet home, in Cala Gonone auf SardinienSeid ihr auch, wie ich, über Ferragosto in Italien? Ich flüchte am Donnerstag für einer Woche dem deutschen “Sommer” (Sommer mit Anführungszeichen) und fliege zum zweiten Mal dieses Jahr in meine Heimat nach Sardinien, um ein wenig Wärme, Licht, Meerluft und Lebensfreude zu tanken. Bereits eine Woche später muss ich zwar schon wieder den Heimflug antreten, da ich aber auf der Reise von meiner Tochter begleitet werde, freue ich mich schon sehr auf eine gemeinsame Zeit auf Sardinien (genauer gesagt in Cala Gonone, meiner üblichen Homebase).  Seid ihr auch über Ferragosto in Italien? Wenn ja, wo seid ihr und was plant ihr für den italienischsten aller Feiertage? Großes Fest oder kleiner Kreis? Party oder Kultur? Meer und Strand oder Berge?

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Was für den Datenverkehr via UMTS gilt, gilt für die simple Telefonie nicht mehr. Wer in Italien schnöde am Handy quasseln möchte (soll ja noch vorkommen), der sollte sich genau überlegen, ob er dafür eine italienische SIM-Karte benötigt. Diese ist wirklich nur sinnvoll, wenn man viel innerhalb Italiens telefonieren möchte, die Auslandstarife (sprich, die Preise der italienischen Anbieter für Anrufe ins Ausland) sind unverschämt teuer! HandyAuf jeden Fall vorher genau auf die Tariftabellen gucken!

Mein Tipp: Wer viel “nach Hause”, also nach Deutschland anrufen möchte, der kann – der EU-Kommission sei Dank – dank der regulierten Roaming-Gebühr im sogenannten Euro-Tarif sehr günstig telefonieren. Dabei ist es im Ausland völlig egal, bei welchem Telefonanbieter man ist oder ob man einen Prepaid- oder Laufzeit-Vertrag hat. Ob T-Mobile, Vodafone, e-plus bzw. BASE oder 02 (und sämtliche Derivate wie Aldi Talk, Tchibo, Fonic, Blau, klarmobile usw.). Aber Obacht, die meisten Netzbetreiber haben eine eigene Auslandsoption standardmäßig aktiviert, die – trotz aller gegenteiliger Versprechen – in den allermeisten Fällen teurer ist. Man sollte sich die Mühe machen und dies checken und ggf. ändern. Und nicht vergessen: Dieser Euro-Tarif gilt nur für reine Telefonie, nicht fürs Datenroaming, auch nicht “nur auf Smartphones” für Facebook & Co.
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Letztes Jahr habe ich euch in meinem Artikel über die UMTS-Netzabdeckung in Italien auch zwei Prepaid-Tipps mit auf den Weg gegeben. Dieses Jahr schulde ich euch nach meinem langen Sardinien-Aufenthalt im Mai noch die Info, dass es hier einige Änderungen gibt.

  1. Die gute Nachricht zuerst: Der günstige TIM-Tarif Internet 40 (40 Std./Monat für 9 € + 5 € Aktivierung) bzw. sein großer Bruder Internet 100 (100 Std./Monat für 19 € + 5 € Aktivierung) gibt es unverändert und lassen sich problemlos im Laden oder via SMS buchen (s. entsprechenden Blogbeitrag, unten).
  2. Vodafone hat seine Internet-Tarife komplett geändert – und das bedeutet normalerweise eine drastische Erhöhung der Preise. Es gibt keine zeitabhängige Tarife mehr, sondern nur noch volumenabhängige Tarife. Hier hat man nun die Auswahl zwischen fünf verschiedenen Modellen:
    • Sempre Smart – 1 GB mit max. Geschwindigkeit von 1,8 MBps – 9 €
    • Sempre Super – 3 GB mit max. Geschwindigkeit von 7,2 MBps – 19 €
    • Sempre Top – 5 GB mit max. Geschwindigkeit von 28,8 MBps – 29 €
    • Sempre Speed – 7 GB mit max. Geschwindigkeit von 43,2 MBps – 39 €
    • Sempre Tutto – 7 GB mit max. Geschwindigkeit von 43,2 MBps + 2 SIM für Smartphone – 45 €

    Für all diese Vodafone-Tarife gilt: Ist das Volumen aufgebraucht, entstehen zwar keine zusätzlichen Kosten (sprich, es wird nicht über den viel teureren Datentarif abgerechnet), sondern die Geschwindigkeit wird auf 64Kbps (= alte ISDN-Geschwindigkeit) gedrosselt. Und das ist im Zeitalter von großen Datenmengen, Flashvideos und aufwendigen Seiten mit vielen Inhalten schlichtweg unerträglich langsam. Selbst größere Mailmengen lassen sich hiermit nur schleppend abrufen. Und wehe, man erhält eine e-Mail mit größerem Datenanhang. Für e-Mail-Verschicker und Wenigsurfer mag das noch funktionieren, für Poweruser wie mich, die in Italien auf schnelles Internet angewiesen sind (z.B. wenn sie beruflich im Internet arbeiten, wie ich und dabei große Datenmengen verschieben, so wie ich), sind diese Tarife schlichtweg zu klein gestrickt. Bei einem längeren Aufenthalt reichen mir persönlich noch nicht einmal die 7 GB.

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