Sanremo 2010 – Der dritte Tag
Geschrieben von sal in Musica, Radio - TV - Stampa e Internet, tags: Sanremo 2010Der dritte Tag des 60. Festival della canzone italiana di Sanremo hätte eigentlich ein wenn nicht angenehmer, dann doch zumindest kurzer Abend werden können: Doch es kam alles anders und alles viel, viel schlimmer:
Dabei begann der Abend ganz harmlos mit dem Wettbewerb der fünf an die vorigen Tagen heraus gewählten Titeln. Die Künstler waren angehalten, dass sie das Arrangement des Songs verändern und so hörte man die Song-Nieten in leicht veränderter Fassung, meistens hatten man sich einige “Gäste” dazugeholt, die dann mitträllern durften. Es war grauenvoll, wirklich grauenvoll, wie die abgehalterten Säcke (Toto, Pupo, Nino) und die untalentierten Mädchenschwärmen (Valerio, Sonohra) sich auf der Bühne mit den Tönen abmühten. Den absoluten Tiefpunkt markierte der ewige Schlagerpimpf Pupo (zu Deutsch: Kind, im übertragenen Sinn von der Kleine (das stimmt°) oder der Niedliche (das stimmt nicht!!)), der mit dem letzten italienischen Kronprinzen Emanuele Filiberto das unerträgliches Liedchen “Italia, amore mio” trällerte, in dem es nur vor Stolz, Nation, Religion, Gerechtigkeit und dem ganzen Sermon wimmelt.



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