Silvio Berlusconi ist heute Nachmittag nach einer ruhigen Nacht aus dem Krankenhaus entlassen worden. An Nase und Wange bandagiert, hat er seine Lust an der rhetorischen Selbstinszenierung offenbar nicht verloren: »Wenn sich nun der Ton ändert, sind meine Schmerzen nicht umsonst gewesen.«

Derweil es also in Italien so weiter geht, wie es in den letzten Wochen immer gegangen ist, hat man vielleicht etwas Zeit, sich mit den Hintergründen des Attentats zu beschäftigen. Ein sehr interessanter Artikel bei meinem “Heimatblatt” Kölner Stadt-Anzeiger , fasst im ersten Teil des Artikels zusammen, welch markige Parolen Silvio Berlusconi vor dem Attentat der Menge entgegen gerufen hat. Ob Berlusconis Hassrede beim Täter Tartaglia eine Art Kurzschluss ausgelöst hat?

Berlusconis Partei schlägt zurück auf ksta.de

2 Antworten zu “Berlusconi aus Krankenhaus entlassen”
  1. bolsenasee sagt:

    Ich denke die Affekthandlung von Tartaglia wurde durch die Hassrede ausgelöst. Es war wahrscheinlich der berühmte Tropfen der das Fass überlaufen lies.

  2. sal sagt:

    Sagen wir so: Berlusconis laute Demagogie trägt nicht dazu bei, die Gemüter zu beruhigen. Soll ja auch nicht so sein.

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