Dieses Blog wird demnächst, vermutlich im Februar oder März 2016 eingestellt und kurz darauf vom Netz genommen. Mir fehlt die Zeit und die Energie das Blog zu betreiben oder es wiederzubeleben. Ohne Sponsoren, die mich für meine Arbeit bezahlen, kann ich mir das Betreiben dieses Blogs einfach nicht mehr leisten.

Das eher zufällige Thema, das die meisten Besucher interessierte, die Internetkommunikation in Italien über italienische Provider, wird hoffentlich bald – spätestens 2017 – durch das Aufheben der Roaming-Gebühren innerhalb der EU irrelevant werden (obwohl es da ganz offensichtlich noch einige Stolpersteine geben wird).

Die Kommentar-Sektion bleibt wahrscheinlich bis zum Ende des Jahres geöffnet, aber aufgrund privater Engpässe kann ich nicht immer eine schnelle Antwort gewährleisten.

Die Domain und/oder das Blog stehen ab sofort zum Verkauf. Bei ernsthaftem Interesse kann man mich kontaktieren (s. Impressum).

Ich danke allen Leserinnen und Lesern für ihre Unterstützung und ihr Input.

Grazie a tutti.

Viva l’Italia, viva l’Europa, viva l’amicizia italo-tedesca.

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„Salvatore Quasimodo 1959“ von Nobel Foundation - http://nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/1959/quasimodo-bio.html. Lizenziert unter Public domain In Deutschland ist der Literatur-Nobelpreisträger (1959) Salvatore Quasimodo (* 20. August 1901 in Modica, Provinz Ragusa, Sizilien; † 14. Juni 1968 in Neapel) leider kaum bekannt. Heute ist sein Geburtstag und die italienische Zeitung La Repubblica erinnert an den großen italienischen Lyriker.

Sein dreizeiliges Gedicht „Ed è subito sera“ ist ein Paradebeispiel für die verblüffend simple und dennoch suggestive Sprachgewalt der italienischen Hermetiker. „Ed è subito sera“ ist in Quasimodos Heimat sehr bekannt, seine zeitlose Lyrik erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit.

Auf Deutsch verliert es viel von seinem poetischen Fluss, dennoch:

Ein jeder steht allein auf dem Herzen der Erde
getroffen von einem Sonnenstrahl:
und gleich ist es Abend.

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via Spiegel Offline

Der größte Fan von Angela Merkel (und überhaupt Deutschlands) kommt aus … (wait for it) … Italien.

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Das Blog ist derzeit einer verstärkten Spam-Attacke durch Bot-Scripts ausgesetzt (doppelt so viele Spam-Versuche in den ersten 20 Tagen des laufenden Monats wie im vergangenen Monat, der wiederum doppelt so viele Spam-Versuche verzeichnete, wie ein normaler Monat). Ich habe deswegen bis auf Weiteres die Kommentarfunktion für alle Artikel deaktiviert.

Ich werde in den nächsten Tagen bzw. Wochen (nach dem Abebben der Welle) weniger drastische Maßnahmen einleiten und ein Kommentieren meiner Artikel hoffentlich bald wieder ermöglichen können.

Über die Facebook-Seite des Blogs bzw. den Twitter-Account können wichtige Kommentare/Anfragen an mich gewendet werden.

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Ich habe es schon über meinen Twitter-Account und auf meiner Facebook-Seite verkündet: Sanremo 2014 findet ohne meine Blog-Berichterstattung statt. Bereits in den letzten Jahren machte sich mehr und mehr eine große Sanremo-Müdigkeit bei mir breit. No Sanremo 2014Die vorgestellte Musik sprach selbst meine poppigsten Gelüste immer weniger an und (vor allem) die unerträglich langen, unerträglich dümmlichen Shows, bei denen die Auftritte der teilnehmenden Künstler mehr und mehr in den Hintergrund geraten, gehen mir gehörig auf den Keks. Ich habe gestern reingeschaltet, um meine Favoritin Antonello Ruggiero zu sehen (hinreißend, aber chancenlos) und einen Blick auf Cristiano De André zu werfen (enttäuschend), danach habe ich schnell ausgemacht. 2 1/2 hauptsächlich nervende Stunden Langeweile waren das und das Spektakulärste war der Protest verzweifelter Arbeiter am Anfang der Sendun … halt, nein, ich werde nicht darüber schreiben. Basta.
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Eigentlich hatte ich mir vorgenommen in diesem Blog nichts mehr über Silvio Berlusconi zu schreiben. Zu ärgerlich, zu absurd, zu widerlich das ganze Thema, zu beschämend für einen in Deutschland lebenden Italiener.

Gerade hat der Senat Silvio Berlusconi aus dem Parlament (wegen seiner rechtsgültigen Verurteilung) ausgeschlossen. Auch wenn er sich verbal kampflustig gibt und davon spricht die Massen zu mobilisieren: Der Verlust des Parlamentssitzes ist ein schwerer Schlag für den ehemaligen Ministerpräsidenten und seine künftigen politischen Ambitionen mit seiner gerade wiedergegründeten Partei „Forza Italia“.

Seine rechtskonservative, rechtspopulistische Tageszeitung „Il Giornale“ nimmt mal wieder kein Blatt vor dem Mund und schaltet derzeit auf der Website ein pathosgeladenes Banner vor, dass das „Ende der Freiheit“ (Fine della libertà) deklamiert.

Fine della libertà - Banner auf www.ilgiornale.it/ 27.11.2013 (Screenshot)

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Europa braucht Stabilität und Solidarität: Helmut Schmidt (Altkanzler), Jörg Asmussen (EZB-Direktor), Martin Schulz (Präsident des Europäischen Parlaments) zum Deutsch-Italienischen Verhältnis

Im Rahmen des 5. „ZEIT“- Wirtschaftsforums in der Hamburger St.-Michaelis Kirche diskutierten Altkanzler Helmut Schmidt und der Präsident der Europäische Zentralbank, Mario Draghi, zur Lage in der EU. Fast zeitgleich hatte die EZB – für viele Beobachter überraschend – den Leitzins wegen wachsender Deflationssorgen in den südlichen EU-Mitgliedstaaten auf 0,25 % abgesenkt, um den von Schwächen betroffenen EU-Mitgliedstaaten eine bessere Chance zur Überwindung ihrer Schwierigkeiten zu geben.

Deutschland sei ein Vorbild für Euro-Krisenstaaten, da es frühzeitig Strukturreformen angepackt habe, sagte Mario Draghi. Die großen Unterschiede in den Leistungsbilanzen der Euro-Länder seien sicherlich ein großes Problem in der Euro-Zone. Diese Ungleichgewichte müsse man überwinden – aber „am besten, indem man den Stärksten nicht schwächt – das macht den Schwächsten nicht stärker.“ Deutschlands Wettbewerbsstärke dürfe nicht beeinträchtigt werden. Zudem baue es inzwischen seine Export-Überschüsse ab. Inklusive Kapitalbilanz entsteht mit den Exporten ein ungeheurer Leistungsbilanz-Überschuss für Deutschland in Höhe von jährlich 240 Milliarden Euro.

Helmut Schmidt, der fünfte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und mit über 30 Ehrendoktorgraden bedeutender, internationaler Universitäten ausgezeichnet, lobte die Politik des Notenbankchefs ausdrücklich. Er stehe an der Spitze der Institution, die ernsthaft gegen die Euro-Krise kämpfe, so Helmut Schmidt. Die EZB sei die einzige Institution innerhalb der EU, die wirklich handele – im Unterschied zu anderen Institutionen wie etwa der EU-Kommission. „Man kann sich auf Mario Draghi verlassen“, so Helmut Schmidt.
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